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Allgemeines zum Thema Tiffany
Wenn Sie farbige Glaskunstobjekte wie z.B. Lampen, Fensterbilder, Uhren etc. mögen, sollten Sie mal „Tiffany“ als Hobby in Erwägung ziehen. Vergessen Sie Window - Color, die preisgünstige Alternative zum Tiffany, denn wahre Kunstwerke erschafft man nicht in 10 Minuten in der Mittagspause. Obwohl Tiffany ein recht teures Hobby ist, so sind doch, die einmal fertigen Stücke, jedes für sich ein Unikat und auch nach etlichen Jahren noch so schön wie am ersten Tag ( ganz im Gegensatz zu Window - Color - Bildern ). Auch als Geschenke eignen sich fertige Tiffany - Unikate hervorragend. Und wen es einmal gepackt hat, den lässt dieses anspruchsvolle Hobby nicht mehr los.
Louis Comfort Tiffany war der Erfinder der „Tiffany - Technik“. Auch im Mittelalter gab es in Kirchenfenstern bereits viele Glaskunstarbeiten. Diese waren jedoch alle mit der sogenannten „Bleiverglasungstechnik“ hergestellt worden. Jedes Glasteil wurde mit ca. 8mm breiten Bleiprofilen eingefasst. Ein gravierender Nachteil dieser Technik besteht darin, dass die Glasteile relativ groß sein müssen, um nicht vom Bleiprofil verdeckt zu werden. L.C.-Tiffany, ein Allroundkünstler und Sohn des gleichnamigen Juweliers in New York, suchte und fand eine Methode, um auch kleinere Glasteile einfassen zu können. Statt des Bleiprofils benutzte er zum Einfassen eine hauchdünne und schmale Kupferfolie, die er mittels Honig an der Glasseite selbstklebend machte. Die „Tiffany - Technik“ war geboren. Da L.C.-Tiffany seinerzeit ein Trendsetter war ( er gestaltete die komplette Inneneinrichtung bei vielen V.I.P`s ) wurden seine Werke bald Kult. Neben riesigen Fensterbildern schuf er viele phantastische Lampen, die noch heute nachgebaut werden ( sog. Replikat - Lampen ). Die dazugehörigen Lampenfüsse vertreiben die Tiffany - Studios in New York noch Heute, sie nennen sich Replikat - Füsse und sind sehr teuer ( siehe im Shop Replikat - Füsse mit Echtheitszertifikat ).
In Amerika ist die Tiffany - Technik noch Heute weit verbreitet und fast in jedem Haushalt in Lampen und Fenstern zu finden. Auch die großen Glashütten sind in der Mehrzahl in Amerika ansässig. Wer jemals vor einer großen, sündhaft teuren, Tiffany - Lampe gestanden hat, wird sich gefragt haben, „Warum sind diese Dinger eigentlich so teuer ?“
Die Antwort ist ganz einfach, weil die Anfertigung einer solchen Lampe, je nach Anzahl der Glasteile, auch für den Geübten Tiffany - Freak, einige Wochen dauern kann.
Darüber hinaus bedarf es einer Ausrüstung und diversem Zubehör, bevor man Tiffany - Arbeiten herstellen kann.
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